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Obdacher Landesstraße B78: Breite Allianz gegen den Schwerverkehr

Die Marktgemeinde Weißkirchen kämpft gemeinsam mit den Gemeinden Obdach, Reichenfels und Bad St. Leonhard gegen die zusätzliche Belastung durch den LKW-Schwerverkehr.

„Die einseitige Aufhebung des bisher bestehenden LKW-Fahrverbotes durch die Kärntner Behörden ab der Landesgrenze bis zur A2-Autobahnauffahrt/-abfahrt Bad St. Leonhard kritisieren wir vehement. Wir wollen keine weitere Zunahme des LKW-Schwerverkehrs auf der B78,“ so Bürgermeister Ewald Peer.

Bis November 2019 gab es auf der B78 bereits ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen, natürlich mit Ausnahme von Ziel- und Quellverkehr. Dieses wurde dann von der BH Wolfsberg aufgehoben. Seitdem gilt die Achse als Teststrecke für den Schwerverkehr. Ursprünglich war die Maßnahme nur für wenige Monate geplant. Da aufgrund von Corona allerdings keine adäquaten Verkehrsmessungen durchgeführt werden konnten, wurde bis Mai 2021 verlängert. Befürchtungen, dass diese Verordnung nach der Testphase direkt in eine Öffnung übergeht, stehen nun im Raum. Dies wollen die vier Gemeinden gemeinsam im Interesse der Bevölkerung verhindern.

Bürgermeistertreffen und Lokalaugenschein

Diese zusätzliche Mehrbelastung durch den LKW-Schwerverkehr ist nicht hinzunehmen. Dieses Resümee zieht Bürgermeister Ewald Peer nach einem Lokalaugenschein an der Obdacher Landesstraße B78, mit der Bevölkerung in Kathal und nach einem Bürgermeistertreffen der betroffenen Gemeinden am 21. Juli 2020.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Marktgemeinde Weißkirchen hat bei der Bezirkshauptmannschaft Murtal einen Antrag für ein LKW-Fahrverbot mit einem Gesamtgewicht von über 7,5t auf der Obdacher Landesstraße B78, ausgenommen Ziel- und Quellverkehr, gestellt.

Kundgebungen sind geplant

 „Unserer gemeinsamen Forderung nach einem Fahrverbot für den LKW-Schwerverkehr muss rasch entsprochen werden. Im Herbst planen wir in Abstimmung mit den anderen Gemeinden Kundgebungen um auf die vorherrschende Situation aufmerksam zu machen,“ so Ewald Peer kämpferisch.

Eine rasche Umsetzung des geforderten LKW-Fahrverbotes mit einem Gesamtgewicht von 7,5t, ausgenommen Ziel- und Quellverkehr, ist notwendig. Im Falle der Obdacher Landesstraße B78 wäre dies mit keinen rechtlichen Unsicherheiten verbunden, da bereits über viele Jahre dieses Verbot ab der Landesgrenze Bestand hatte. Der vor einigen Monaten beschlossene parteiübergreifende Entschließungsantrag des Steiermärkischen Landtages, um Rechtssicherheit bei der Verhängung von LKW-Fahrverboten zu haben, ist im Falle der B78 nicht abzuwarten.

 

 

Fotoquelle Gruppenfoto:
Stefan Verderber
Chefredakteur-Stellvertreter
MURTALER ZEITUNG GmbH
8750 Judenburg, Murtaler Platz 1


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