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Aktuelles | 1.245 Unterzeichner: Gestärkt gegen das Asbestlager

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1.245 Unterzeichner:
Gestärkt gegen das Asbestlager

Die gemeinsame Petition gegen das geplante Deponieprojekt in der Marktgemeinde Weißkirchen, wurde von 1.245 Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet. Die enorme Unterstützung durch die Bevölkerung übertrifft die Erwartungen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Bevölkerung in einer großen Anzahl unsere gemeinsame Petition unterstützt. Selbst die 1.000-Grenze wurde bei weitem überschritten,“ so Erstunterzeichner Gemeinderat Markus Tafeit.

Gemeinderätin Nicole Madl (FPÖ), 2. Vizebgm. Dr. Ernst Deu (UU), Vorstandsmitglied Irene Schneider (SPÖ) und Gemeinderat Markus Tafeit (ÖVP) präsentierten das Ergebnis und dankten der Bevölkerung für den großen Rückhalt.

Übergabe an den Landtag Steiermark

Die Petition mit den Unterschriftenlisten wurde als sogenannte qualifizierte Petition an die Präsidentin des Landtages Steiermark, Manuela Khom, übergeben. Nach positiver Erledigung im Petitionsausschuss besteht die Möglichkeit persönlich vorzusprechen. In diesem Falle werden GR Markus Tafeit und 2. Vbgm. Dr. Ernst Deu diese Petition gemeinsam vor dem Petitionsausschuss vertreten.

„Die große Zahl an Unterzeichnern bestärkt uns in der Ablehnung der Baurestmassendeponie mit Asbestkompartiment. Auf unser gemeinsames Vorgehen sind wir stolz,“ so Bürgermeister Ewald Peer.

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Weißkirchen hat sich bereits mehrmals klar gegen die Deponie ausgesprochen. Es wurden einstimmige Beschlüsse gefasst, diese beantragte Deponie in ihrer Gesamtheit gemeinsam zu verhindern.

Weiterer Teilerfolg - UVP-Feststellungsantrag durch den Projektwerber

Die vom Gemeinderat mit der Vertretung beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Eisenberger & Herzog hat bestätigt, dass im bisherigen Verfahren durch die Behörde keine weiteren Schritte gesetzt werden, weil das Verfahren (zumindest derzeit) nicht fortgesetzt wird.

Die Rohrdorfer GmbH hat stattdessen einen UVP-Feststellungsantrag eingebracht. Die Marktgemeinde Weißkirchen drängt darauf ein UVP-Verfahren durchzuführen. Eine leichte Adaptierung und technische Anpassungen des Projektes durch die Rohrdorfer GmbH, wie medial berichtet, sind nicht ausreichend. Die Weißkirchner Gemeindevertreter wollen weiterhin eine gänzliche Abkehr vom Projekt erreichen.

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