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Breite Unterstützung für Petition

Landesrätin Lackner lässt die Abteilung 13 prüfen

Die Petition gegen die Baurestmassendeponie in Weißkirchen wurde im Land durch den Petitionsausschuss behandelt. Diese fand nach einer Stellungnahme der Steiermärkischen Landesregierung parteiübergreifend breite Unterstützung. Die regionalen Abgeordneten unterstützen die Verantwortlichen seit Beginn, so auch LAbg. Bruno Aschenbrenner bei der nun stattgefundenen Ausschusssitzung.

Die Petition gegen die umstrittene Baurestmassendeponie in Weißkirchen und gegen die ausgebeuteten Schottergruben wurde nun endlich im Ausschuss behandelt. Wie medial berichtet wurde der Termin bereits verschoben, weil der Antrag aufgrund einer Datenpanne stecken geblieben war. Dies wurde auf Nachfrage von LAbg. Robert Reif bekannt, der auch als Befürworter der Petition auftritt.

 

Seltene Einigkeit in Graz

1245 Bürger aus dem Murtal, mittlerweile sind es über 1400, haben im Vorjahr eine Petition gegen eine umstrittene Baurestmassendeponie in der Marktgemeinde Weißkirchen unterschrieben. Die von der Gemeinde unterstützte Petition wurde im Weißkirchner Gemeinderat einstimmig von allen Parteien mitgetragen.

Im Grazer Landhaus signalisierten neben den Regierungsparteien ÖVP und SPÖ, auch die Grünen, Freiheitlichen und NEOS Unterstützung in der Angelegenheit. Der Erstunterzeichner GR Markus Tafeit (ÖVP) war gemeinsam mit
2. Vizebürgermeister Dr. Ernst Deu (Bürgerliste Unsere Umwelt) nach Graz angereist um das Anliegen persönlich vorzubringen.

„Die Petition befasst sich neben der Ablehnung der Deponie auch mit der fehlenden Rekultivierung der ausgebeuteten Schottergruben. Diese müssen wieder landwirtschaftlich genutzt und teilweise wiederaufgeforstet werden“, so Tafeit.

2. Vizebürgermeister Deu sprach im Landhaus die Notwendigkeit zum Erhalt des Murwaldes an.
„Der Erhalt unserer Landschaft wurde uns versprochen, ein riesiger Misthaufen soll geliefert werden.
Geben sie uns unsere Landschaft zurück.“

 

Abteilung 13 in der Kritik

Kritisiert wurde durch die Gemeindevertreter vor allem die zuständige Behörde, die Abteilung 13. Das Vertrauen in die Behörde ist im Schwinden. Seit über einem Jahr wartete man in Weißkirchen auf eine Antwort aus Graz, wie der Landschaftspflegeplan umzusetzen ist. Eine Einladung ins Murtal wurde abgelehnt, weil es schlicht im Gesetz nicht vorgesehen ist. Auch weitere Fragen werden seit mehreren Monaten nicht beantwortet.

 

Umweltlandesrätin Mag.a Ursula Lackner lässt prüfen

Dies wiederum lässt die zuständige Landesrätin Lackner (SPÖ) nicht unkommentiert und sichert eine Überprüfung zu. Auch eine Teilrekultivierung wird als erster Schritt geprüft. Zum Deponieverfahren äußert sich die Landesrätin unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht.

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