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Asbest-Deponie-Gegner marschierten auf

Eine erste große Mobilmachung gegen die von der Firma Rohrdorfer geplante Baurestmassendeponie samt Asbestlager im Ortsteil Fisching der Marktgemeinde Weißkirchen gab es am vergangenen Samstag-Vormittag. Der Aufruf der Bürgerinitiative brachte über 300 Personen aus mehreren Gemeinden auf einer Wiese vor Silberrain unweit des Deponieortes zusammen. In friedlicher Weise demonstrierten die besorgten Bürger und auch einige Gemeindevertreter über alle Parteigrenzen hinweg gegen das geplante Vorhaben.

Die Sprecherin der Gegner, Elli Wilding, begrüßte zur Demo und gab ihrer Freude Ausdruck, dass so viele Menschen trotz kalter Temperaturen zur Kundgebung gekommen sind.

Sie bedankte sich auch bei der Gemeinde Weißkirchen für die Unterstützung in Form einstimmiger Beschlüsse gegen dieses Projekt und der Beauftragung eines Rechtsanwaltes. Neben mehr als 100 Stellungnahmen an die Umweltabteilung des Landes Steiermark wurden auch schon über 5.000 Unterschriften gesammelt.

 

Bis zur öffentlichen Verhandlung, die wahrscheinlich im Herbst 2020 stattfinden wird, kann noch unterschrieben werden, betonte Wilding.

Nicht nur die Bürgerinitiative, sondern auch die anwesenden Politiker, wie die Bürgermeister Ewald Peer und Günther Reichhold, Landtagspräsidentin Gabi Kolar, Gemeinderäte und Bürger aus der Umgebung, hoffen, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig wird und dann ein strengerer Maßstab beim Bewilligungsverfahren angewandt werden muss.

Besonders verärgert über diese Pläne von Rohrdorfer sind die Bewohner von Silberrain, die meisten davon sind seinerzeit in Aichdorf wegen der Draken abgelöst worden und haben sich hier neue Eigenheime gebaut.

 

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