Die Macht des Vergebens –
Buchpräsentation mit Wilhelm Krautwaschl in Weißkirchen
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl präsentierte am Montag im Panthersaal in Weißkirchen bei „vollem Haus“ sein neues Buch "Die Macht des Vergebens“.
Die Begrüßung nahm Brigitte Seidl vom pastoralen Pfarrteam Weißkirchen vor.
Die Moderation besorgte der ORF-Journalist Erich Fuchs, der auch an der Entstehung dieses Buches mitgewirkt hatte.
Begonnen hatte Bischof Krautwaschl seine Ausführungen mit Erzählungen von seiner kürzlich unternommenen Reise nach Israel. Ausgehend vom aktuellen Gaza-Konflikt ging er auf die Frage ein, ob hier überhaupt Verzeihung möglich ist, ob man angesichts des dort angerichteten Unheils den Tätern vergeben kann.
Warum diese Frage, die nicht nur bei solch einem Riesenkonflikt entsteht, sondern vielfach auch unter uns im banalen Alltag?
Weil wir nicht für andere vergeben, sondern für uns selbst.
- Weil uns Vergebung zu glücklichen Menschen macht.
- Weil eine friedliche Zukunft nur mit Vergebung möglich ist.
- Doch wie geht Vergeben?
- Wie gelingt es, wenn Wut, Schmerz und Hass an uns nagen?
- Krautwaschl gibt in seinem Buch eine spirituelle und psychologische Anleitung, die nicht nur das Leben jedes Einzelnen verbessert.
- Sie kann die Welt verändern.
- In der heutigen Zeit ist die Fehlerkultur einfach abhandengekommen, es muss alles perfekt sein und es gibt kaum Vorbilder für Vergeben.
- „Der liebe Gott kann den Mist, den wir Menschen bauen, aber noch als Dünger brauchen“, so der Bischof.
- Eine weitere Geisel der Gegenwart scheinen auch die Sozialen Medien zu sein, die vielfach ein „Informationsgefängnis“ bilden und zur Spaltung der Gesellschaft führen.
- Mit der Vorlesung einiger Passagen aus seinem Buch beendete Krautwaschl seine aufmunternden Ausführungen und signierte noch sein Buch für zahlreiche Besucher.
Bgm. Markus Tafeit und sein Vize Mario Leitner überreichten dem Herrn Bischof und Erich Fuchs noch lokale Spezialitäten, mit gesanglichen Beiträgen umrahmte das Männerquartett St. Magdalena-Judenburg den Abend.






