Weg des Kreuzes und Weg der Schöpfung vor Realisierung

Ein großartiges kulturelles Projekt wurde am Montag im Judenburger Pfarrsaal im Rahmen einer Pressekonferenz  präsentiert – ein Kreuzweg mit 14 Stationen hinauf von Baumkirchen zum Bergkircherl Maxlan in der Pfarre Weißkirchen. 

Die Weißkirchner Kulturfreunde unter ihrem Obmann Franz Waldauer werden den Kreuzweg nach Maxlan, einen solchen gab es schon vor rund 90 Jahren, neu errichten und somit wiederbeleben. Der Ideengeber dazu war Karl Hoffelner und nach zahlreichen Besprechungen, Planungen und nun schließlich jetzt mitten in der Fertigung ist die Realisierung auch schon absehbar.

  • Am Sonntag, den 4. Oktober ab 14:30 Uhr wird dieser neue Kreuzweg von Pfarrer Rudolf Rappel feierlich gesegnet werden.
  • An acht Stationen wird zusätzlich auch „Der Weg der Schöpfung“ dargestellt.
    Hier bildet der berühmte Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi die Grundlage, ein Werk der Weltliteratur, das er ja vor genau 800 Jahren verfasst hatte.

Es handelt sich um einen gemalten Kreuzweg, dessen Bilder von Menschen mit Handicap von der Lebenshilfe Judenburg, Murau und Knittelfeld sowie Jugend am Werk Knittelfeld und der Simultania Judenburg gemeinsam mit Helmuth Ploschnitznigg (Plo) und dem heimischen Kunstschmied Hans Wechselberger aus St. Marein-Feistritz umgesetzt worden ist. Echte Ehrenamtlichkeit der Künstler und eine großzügige Unterstützung der heimischen Wirtschaft sorgten dafür, dass man ohne öffentliche Gelder ausgekommen ist.

Ein herzlicher Dank an die Grundeigentümer Reinhard Eibensteiner und Peter Rothwangl für die großzügige Bereitstellung ihres Grundes.

Oben beim Maxlankircherl wird ein Schaukasten aufgestellt, weitere Informationen können dann bei den einzelnen Stationen über QR-Codes abberufen werden, die auch Musik von Peter Steinberger enthalten.

Die Anwesenheit von Doris Prasch von der Kinderkrebshilfe Steiermark unterstreicht die freundschaftliche Verbindung mit den Kulturfreunden. Obmann Waldauer betonte, dieser Organisation in Zukunft auch die gleiche Unterstützung wie bisher zukommen zu lassen. Daneben gilt sein Augenmerk auch den Kulturgütern Andreaskirche und Maxlankirche.

Der Weißkirchner Bgm. Markus Tafeit zeigte sich über diese Initiative erfreut und lädt zum Besuch des neuen Kreuzweges herzlich ein. Pfarrer Rudolf Rappel meinte, dass jeder Mensch das eine oder andere Kreuz zu tragen hat und es tröstlich ist, wenn man sich in schweren Zeiten auch wirklich anhalten kann.

 

 

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